Konzepte --> hier herunterladen (PDF)
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Während der Tage der Orientierung wurde der Kletterwald in Bendorf besucht.
Die Schulsozialarbeit der Berufsbildenden Schule Montabaur und die Katholische Fachstelle für Jugendarbeit (KFJ) organisierten Tage der Orientierung für Schüler des Berufsvorbereitungsjahres.
Alle 4 Klassen des Berufsvorbereitungsjahres waren für jeweils 3 Tage im Jugendzentrum Marienberg in Vallendar zu Gast. Die Fachkräfte der KFJ hatten Materialien und Übungen vorbereitet um zu Themen des Klassenklimas, dem Umgang miteinander , Freundschaft und Konflikten miteinander ins Gespräch zu kommen.
Es wurden Werte diskutiert und reflektiert, Regeln aufgestellt, Vertrauen und Respekt aufgebaut, und die Übernahme von Verantwortung eingeübt.
Um Sicherheit und Selbstsicherheit zu trainieren mussten auch die Wahrnehmung von Gefühlen und das Setzen und überschreiten von Grenzen thematisiert werden. Bewährungsprobe für alle waren die Herausforderungen des Kletterwaldes, auch ohne die Themen im Kopf entstand eine spannende Atmosphäre die jeden zur Auseinandersetzung mit den eigenen Möglichkeiten und Grenzen brachte.
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Foto: Schüler: Lukas Wagner, Kristina Blümle, Max Schlösser, Martyna Plaza,
Philipp Velte, Wolfgang Rhensius,
Silvia Weyer-Burggraf (1. Vorsitzende) und Rolf Koch (Vorstandsmitglied)
Pottum am Wiesensee. Eine Abordnung des Berufsvorbereitungsjahres der BBS
Montabaur kam mit ihrem Sozialarbeiter Wolfgang Rhensius zu einer
Spendenübergabe in das Hotel Haus Sonnenhöhe in Pottum am Wiesensee. Die
Klasse hatte unter Mithilfe der Klassenleiterin Petra Studt mit viel
Engagement auf dem Weihnachtsmarkt in Montabaur Produkte verkauft, die von
ihnen selbst als auch von Schülern anderer Klassen hergestellt worden waren.
Die 1. Vorsitzende der LEBENSHILFE Silvia Weyer-Burggraf bedankte sich ganz
herzlich für die große Spende in Höhe von 450 Euro, zeigt diese doch, dass
junge Menschen sich sehr wohl für das Gemeinwohl einsetzen und durch ihr
Engagement viel erreichen können. Im gemeinsamen Gespräch mit Philipp Velte
und Rolf Koch wurden die praktische Arbeit erläutert und auch
Berufsmöglichkeiten besprochen. Der Rundgang durch das Hotel, das Bistro und
die Wohn-Apartments endete im Jugendraum. Im Rahmen der Jugendarbeit in
Pottum und der Betreuung von jungen Menschen mit Beeinträchtigung kam die
Spende gerade recht zur Finanzierung eines neuen PCs für den Jugendraum, da
der andere leider seinen Geist aufgegeben hatte. Da neben dem laufenden
Videoprojekt in der integrativen Kita "Sonnenblumental" in Höhn nun auch in
Pottum mit den Kindern und Jugendlichen ein ähnliches Projekt begonnen
werden soll, kam das Geld gerade passend.
Wir sagen nochmals ganz herzlich danke und loben die heute nicht mehr
selbstverständliche Hilfsbereitschaft dieser jungen Leute. Das habt ihr toll
gemacht!
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Die Schüler des Berufsvorbereitungsjahres der Berufsbildenden Schule Montabaur verbrachten 3 Tage in der Jugendbegegnungsstätte Arnstein in Obernhof an der Lahn. Unter dem Motto, „Raus aus dem Schulalltag“ und „Zeit für Euch“ wurde an den Kompetenzen gearbeitet, die auf dem Weg zur Berufsreife unverzichtbar sind.
Nach der Feststellung, dass zu viele Jugendliche ohne Schulabschluss bleiben wird in der aktuellen Diskussion das Fehlen von Kernkompetenzen bemängelt. Ein Bestandteil der Förderstrategie ist für das Team des Berufsvorbereitungsjahres der BBS Montabaur die Teilnahme der BVJ Klassen gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer und dem Sozialarbeiter an diesem Angebot der KFJ. Die Auszeit vom Schulalltag wird genutzt um sich mit Themen wie Zukunftsplanung, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Gemeinschaft aber auch um Probleme mit sich und anderen zu befassen.
Das Zusammenleben in der Gruppe fordert bereits Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Frustrationstoleranz. Um Themen zu behandeln und Inhalte zu bearbeiten wird ein großes Repertoire an Kooperations- und Kommunikationsübungen eingesetzt, die es ermöglichen mit allen Sinnen zu lernen. Dazu gehören erlebnispädagogische Elemente ebenso wie kreative oder theaterpädagogische Angebote. Den „Ernstfall“ für selbstverantwortliches Verhalten bildet die Selbstversorgung, da sich jeder der kritischen Beurteilung seiner Mitschüler sicher sein kann und so alle bereit sind ihr Bestes zu geben um eine schmackhafte Mahlzeit fertig zu stellen.
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Ebenso ernst wird es, wenn es heißt gemeinsam in einem Boot zu sitzen. Das durchweg mulmige Gefühl im schwankenden Kanu dem Können aber auch den möglichen Launen seiner Mitfahrer ausgesetzt zu sein bedeutet eine Herausforderung. Um dem gesteckten Ziel, unbeschadet gemeinsam die Flusswanderung zu bewältigen, gerecht zu werden, bedarf es einiger Anstrengung. Der Stolz, das Ziel erreicht zu haben, ist neben leichter Erschöpfung den Teilnehmern deutlich ins Gesicht geschrieben.
Aus den Erfahrungen der letzten Jahre wissen die begleitenden Lehrer um die Langzeitwirkung dieser intensiven gemeinsamen Erlebnisse .Auch die Schüler werden im Laufe des Jahres auf die hier gemachten Erfahrungen zurückgreifen können. Damit kommen sie dem Ziel eine Berufsausbildung zu beginnen ein gutes Stück näher.
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Der Schwerpunkt der Arbeit liegt bei den Klassen des Berufvorbereitungsjahres. Dies ist entstanden aus der Fortführung eines EU Projektes Mejah (Maßnahmen zur Eingliederung Jugendlicher in die Arbeitswelt im Rahmen des Horizonprogramms) 1993. Darüber hinaus ist sie bei Beratungsbedarf auch Ansprechpartner für BF Klassen.
Schulsozialarbeit ist eigenständiger Arbeitsbereich aber zugleich eingebunden in schulische Gremien und Organisation.
SchulsozialarbeiterWolfgang Rhensius ist Diplom Sozialarbeiter (FH) mit Vorerfahrungen in der Jugendarbeit und Schulsozialarbeit an einer Förderschule und seit 1993 an der BBS Montabaur tätig. |
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Anke Ferger
Ziele
Schulsozialarbeit will dazu beitragen, dass die Schüler des Berufsvorbereitungsjahres trotz ihrer Handicaps einen Weg in das Berufsleben finden, um ein Leben in Eigenständigkeit zu ermöglichen.
Arbeitsfelder
Schulsozialarbeit richtet sich an die Schülerinnen und Schüler und die mit ihnen in Verbindung stehenden weiteren Personen (Eltern, Lehrer, Betreuer...).
- Sozialpädagogische Beratung
Schulsozialarbeit bietet den Jugendlichen Beratung und Unterstützung in Alltagsproblemen ( Konflikte in Schule, Familie, Freundeskreis, Probleme mit Suchtmitteln oder Gewalt). Im Bedarfsfall erfolgt auch Vermittlung zu Fachberatungsstellen.
- Elternarbeit
Schulsozialarbeit versucht in der Betrachtung der Schüler deren Lebenssituation ganzheitlich einzubeziehen, um in Kooperation die Weiterentwicklung der Jugendlichen gemeinsam zu unterstützen.
- Arbeitsweltorientierung
Schulsozialarbeit unterstützt die schulischen Bemühungen einer Hinführung zur Berufsreife. Das beinhaltet die Kooperation mit der Agentur für Arbeit in Bezug auf die Berufsfindung, als auch die Hinführung und Betreuung der Betriebspraktika z.B. Betriebsbesichtigung bei Roos Kunststofftechnik Montabaur
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- Projektarbeit
Die Schulsozialarbeit unterstützt Unterrichtsprojekte die geeignet sind die Wahrnehmung des BVJ in der Öffentlichkeit zu verbessern ( Comeniusprojekt „Europa in einem Boot“, Weihnachtsmarkt) als auch die Schüler in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fordern und zu fördern.
Die Schulsozialarbeit führt Präventionsaktionen durch in Kooperation mit Fachstellen oder freien Trägern der Jugendarbeit (Sucht,- Gewaltprävention, Tage der Orientierung und Interaktion, Sexual,- Schuldnerberatung)
Kontakt
Telefon 02602 157524 oder über das Sekretariat der BBS 02602 15750
Mail : wolfgang.rhensius(at)bbs-montabaur.de
Sprechzeit : Mittwochs 10 – 12 Uhr, oder nach Vereinbarung