Berufsoberschüler zu Besuch in der Hachenburger-Brauerei

Schüler entwickeln im Unterricht ein Marketingkonzept für die regionale Westerwald-Brauerei

Von Philipp Görg, Edwin Brack, Marco Nebgen

 

26 junge Erwachsene der Berufsoberschule, Bereich Wirtschaft, der Berufsbildenden Schule Montabaur, stellten in vier Gruppen die Säulen des Marketings vor. Die Konzepte wurden innerhalb eines Monats speziell auf die Brauerei ausgerichtet. Dazu führten die Gruppen mit selbst angefertigten Fragebögen in regionalen Märkten Umfragen durch, deren Ergebnisse sich bei der Erstellung der Konzepte als essentiell erwiesen.

Die Begeisterung stand dem Brauereichef Jens Geimer förmlich ins Gesicht geschrieben, was sich am Ende der Präsentationen in seinem Feedback gegenüber den Schülern widerspiegelte.

Dies ist mit großer Wahrscheinlichkeit dem Umstand zu verdanken, dass alle Schüler im Vorfeld bereits erfolgreich eine Berufsausbildung abschlossen. Sie wussten also genau, worauf sie bei der Bearbeitung des Projekts ein besonderes Augenmerk legen mussten, um dem Unternehmen praktikable Ideen unterbreiten zu können.

Innerhalb der Bearbeitungszeit entwickelten die jungen Erwachsenen verschiedene Ideen, wie ein Weihnachtsmischgetränk, welches während der Vorstellung zur Verkostung verteilt wurde. Zur Basis des Bieres wurden Zutaten wie Zimt, Marzipan und Orangensirup ergänzt, die genau den Geschmack des Brauereichefs trafen. 

Des Weiteren wurde ein „Bierautomat“ als mögliche Aufnahme in die Vertriebspalette präsentiert, der z.B. bei Festivals oder Sportveranstaltungen die Besucher mit bestem Bier versorgen soll.
Die Gruppe „Promotion“ schlug eine Social-Media-Aktion vor, bei der sich Hachenburger Fans an ihren Lieblingsplätzen mit einem, bei Erwerb eines Hachenburger-Pils Kastens erhältlichen, Jutebeutel fotografieren und dieses Bild mit verschiedenen Hashtags auf Facebook posten sollen. Dieses Konzept wurde entwickelt, um jüngere Zielgruppen zu erreichen.

Bei der Besprechung der Ergebnisse gab Herr Geimer den Schülern noch einen abschließenden Profitipp mit auf den Weg: „Nennt das neue Mischgetränk lieber Winter- statt Weihnachtsedition. Sonst kauft es ab dem 27. Dezember niemand mehr.“

Erste Überlegungen, wie man die vorgeschlagenen Präsentationspunkte in die Praxis umsetzen könnte, kamen ins Rollen.

 

Alles in allem war das Marketingprojekt in Kooperation mit der Westerwald-Brauerei für beide Seiten ein voller Erfolg und eine sehr gute Erfahrung für die Zukunft der Schüler in Bezug auf ihren weiteren beruflichen Werdegang.

 

Ein besonderer Dank gilt unserem Klassenlehrer Benjamin Hering, der dieses Projekt ermöglicht hat.

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