Aktuelle Blog-Beiträge

Archiv

Rückblick auf einen sehr erfolgreichen StrongmanRun am Nürburgring


Auch in diesem Jahr hat die BBS Montabaur beim diesjährigen Fisherman's Friend StrongmanRun teilgenommen. Nachdem ich im letzten Jahr als Gastläuferin bei der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler mitgelaufen bin, freue ich mich in diesem Jahr über eine eigene Laufgruppe der BBS Montabaur. Anbei ein paar Bilder von unserem sehr erfolgreichen Lauf. Vielleicht motiviert das im nächsten Jahr den ein oder anderen Kollegen oder Kollegin sich uns anzuschließen.

Auch wenn die Wetterverhältnisse ganz "Grüne-Hölle-Like" waren (Kälte, Schnee, Hagel, Sonne, Wind und Gewitter im Wechsel), bei einer Umgebungstemperatur um 0 Grad und einer Wassertemperatur von 3 Grad brrrrr, hat´s riesigen Spaß gemacht! 

Ich denke, dass sieht man auf dem ein oder anderen Foto auch ;-).

Das gemeinsame Bezwingen des inneren Schweinehunds, der ganzen Hindernisse und der 24km war unsere Hauptmotivation. Nichtsdestotrotz möchte ich unsere (wie ich finde) super Platzierung nicht unter den Tisch fallen lassen. Bei den Mädels sind 419 Läuferinnen auf der Langdistanz gestartet, Lena und ich haben mit einer Zeit von 3:34:44 Platz 261 und 262 erreicht. Bei den Jungs sind über die Langdistanz 1837 an den Start gegangen. Dennis und Niklas sind als 1504 und 1505 über die Ziellinie. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für eure Kameradschaft bedanken! Die Jungs hätten natürlich viel schneller laufen können, haben aber bewusst gesagt, dass sie als Team für die BBS laufen und keiner zurückgelassen wird! Das hat es zu einem tollen Erlebnis mit Erreichen der körperlichen Grenzen gemacht (sie mussten echt oft auf uns beide Berg-Walkerinnen warten). Überwiegend hat es wahnsinnigen Spaß gemacht und ich denke ich spreche für uns alle, wenn ich sage: Jederzeit wieder!

Wer jetzt Lust bekommen hat so etwas mal auszuprobieren - wir nehmen noch Anmeldungen entgegen ;-)

 Quelle für Fotos: Sportograf.com

 

Quelle für Fotos: Sportograf.com

Der erste Kurs zum Comic zeichnen in der Schulbibliothek/-mediathek

War ein voller Erfolg! Niclas Locker, Lehrer an unserer Schule und Comic-Künstler und das BVJ Sprache mit der Klassenleiterin Denise Graham, trafen sich am 24.05.2019 um sich gemeinsam dem Genre Comic anzunähern.

BVJ Sprache und Arbeit in einer Bibliothek – für viele ein Gegensatz. Nicht so für das BVJ Sprache unserer Schule.  „Auch ohne viele gesprochene Worte konnten alle die vermittelten Fähigkeiten anwenden“ so Niclas Locker, der den ersten Comic Kurs mit dem BVJ Sprache geleitet hat. Die Schüler_Innen arbeiteten sehr konzentriert und mit viel Begeisterung. Sie präsentierten Ihre Werke sehr stolz und das können sie auch sein …

Auch Denise Graham ist überzeugt von dieser Veranstaltung: „Die Schüler waren ganz begeistert und machten mit viel Energie mit. Der Vormittag war super geplant mit einer ganz leichten und lockeren Einführung, damit auch die Unsicheren unter uns schon etwas zeichnen konnten! Wir haben alle etwas Neues gelernt, neue Ideen mitgenommen und viel Spaß gehabt!“

Nun sind alle Schüler_Innen und Lehrkräfte zu der Comic Ausstellung eingeladen, in der neben den entstandenen Werken, auch Comics aus dem Bestand der Schulbibliothek/-mediathek präsentiert werden (Ausleihen erlaubt!).

Wir sind schon gespannt auf die Rückmeldungen zu dieser Ausstellung.

Für das Team Schulbibliothek/-mediathek

Sonja Lang

P.S.: Das Material für weitere Kurse hat Niclas Locker schon am Start – Fortsetzung folgt.

Bericht über unseren Besuch in der Suchtklinik Vielbach

Am 2.05.2019 ging es für uns, den Psychologie Leistungskurs der Stufe 12, in die Suchtklinik nach Vielbach.

In Vielbach werden ausschließlich Männer, die an einer Sucht bzw. Abhängigkeit leiden, behandelt. Die meisten Patienten dort sind alkohol- oder drogenabhängig und besitzen keine eigene Wohnung mehr. Die Therapie kann zwischen 8 bis 12 Wochen andauern, was aber bei jedem individuell variiert. Auch nach der Therapie wird dafür gesorgt, dass die Menschen eine Perspektive haben und nicht auf sich allein gestellt sind.

Unsere Kursleiterin Frau Lang gab uns bewusst, vor unserem Besuch, keine Informationen über die Klinik oder das Thema Sucht, damit wir uns selbst ein eigenes Bild von Vielbach machen konnten und die Möglichkeit bekamen von Betroffenen selbst über die Komplexität der Sucht aufgeklärt zu werden.

Nachdem wir das Gelände der Klinik betreten hatten, wurden wir direkt von einem der Klinikleiter empfangen. Er führte uns in einen seiner Gruppenräume und gab uns erstmal einen ausführlichen theoretischen Einblick in das Thema Sucht und Abhängigkeit. Er berichtete uns, dass die Patienten außerhalb ihrer Gesprächstherapien mit ihren Therapeuten individuell zwischen verschiedenen Therapien und Bereichen wechseln können. Diese verschiedenen Möglichkeiten wollten wir nun natürlich auch kennen lernen.

Leider konnten wir nicht, wie in den Jahren zuvor, von Patienten der Klinik über das Gelände geführt werden, weshalb Herr Schrameier das übernahm. In unseren Köpfen stellten wir uns die Klinik sehr dunkel und eintönig vor, jedoch verschwand dieses Bild sofort als wir die hellen und bunten Räume sahen. Zuerst wurden wir in eine große Sporthalle geführt, in der die Sporttherapie stattfindet.  Dort begegneten uns auch direkt Patienten. Sie waren sehr gut drauf und machten einen fröhlichen Eindruck. Auch das hatten wir uns so nicht vorgestellt. Wir hatten sogar die Möglichkeit kurz mit dem Sporttherapeuten zu reden und etwas über seine Arbeit dort zu erfahren.

Danach gingen wir zu den Gärten, die von den Bewohnern selbst gepflegt werden.  Wir fanden eine große Anlage vor mit Brunnen, Bäumen, Wiesen und Sitzmöglichkeiten. Es war wirklich sehr schön. Herr Schrameier brachte uns dann zu der Tiertherapie. Es überraschte uns sehr wie vielen verschiedenen Tieren wir auf dem ganzen Gelände verteilt begegnet sind. Darunter waren zum Beispiel Pferde, Hühner, Ziegen aber auch kleinere Tiere wie Hasen oder Meerschweinchen. Den Patienten ist es sogar gestattet ihre eigenen Haustiere mit in die Klinik zu bringen. Das erleichtert vielen die Therapie.

Nach der Tiertherapie durften wir in das Gewächshaus gehen. Dieses wird ebenfalls von Patienten versorgt. Wir fanden dort viele Arten von Gemüse und Pflanzen vor.

Es folgten Besuche in der Schlosserei, Schreinerei und in der Kreativwerkstatt. Dort konnten wir die kreativen Werke der Bewohner betrachten und hatten wieder die Möglichkeit mit dem Ergotherapeuten zu sprechen.

Spontan organisierte Herr Schrameier doch noch ein Gespräch mit drei seiner Patienten und wir bekamen die Möglichkeit in einer Gesprächsrunde im Gruppenraum persönlich mit Suchterkrankten zu sprechen. Die Männer haben sehr offen über ihre Biografien gesprochen, was uns auch ermöglichte all unsere Fragen zu stellen. Jedoch waren das nicht allzu viele, da uns ihre Worte sehr nahe gingen und wir teilweise sprachlos. Wir konnten durch die Gespräche sehr viele neue Erfahrungen und Eindrücke gewinnen, die wir auch so schnell nicht vergessen werden.

Zum Schluss kann man sagen, dass die Klinik Vielbach eine sehr schöne Einrichtung ist, die ihren Patienten viele verschiedene Möglichkeiten gibt, ihre Suchterkrankungen zu besiegen und wieder in ein normales Leben zurück zu finden. Wir haben das Thema Abhängigkeit von zwei verschiedenen Seiten kennen gelernt: von der theoretischen und der realen Seite. Wir können den Besuch dorthin auf jeden Fall weiterempfehlen und würden jederzeit wieder in die Klinik fahren, um weitere Eindrücke zu sammeln.

Geschrieben von Celine Fetz und Tamina Schramm

Durchblick bei deutschem Wein – Zusatzqualifikation an der bbsmt

Auch in diesem Jahr konnten Azubis der Gastronomie, d.h. Hotelfachleute und Köche am Weinseminar des Deutschen Weininstituts an der BBS Montabaur teilnehmen.

Zu den Inhalten gehörten beispielsweise die dreizehn deutschen Anbaugebiete, die wichtigsten Rebsorten, Weinbereitung und Weinrecht, die Qualitätsnormen und natürlich der richtige Umgang mit Wein.

Dem Seminarleiter im Auftrag des Deutschen Weininstituts, Andreas Völkel, gelang es, die Azubis für deutschen Wein als hervorragenden Speisebegleiter zu begeistern.

Dazu trugen einerseits die anschaulichen praxisnahen Lerninhalte mit umfangreichen selbständigen Übungen bei. Andererseits machte die intensive Weinprobe die heimischen Erzeugnisse für unsere Azubis erlebbar.

Bestens vorbereitet und organisiert wurde dieses Seminar von Heiko Busch, dem fachbetreuenden Lehrer unserer Schule.

Am Ende freuten sich die Teilnehmer_innen riesig über den bestandenen Abschlusstest. Halten sie jetzt doch stolz das Zertifikat „Anerkannter Berater für Deutschen Wein“ als wertvolle Zusatzqualifizierung in den Händen.

Uta Kropp, BBS Montabaur

Ein Buch – viele Möglichkeiten und was sind eigentlich Buchtrailer?

„Ich sehe mir gerade alle Trailer an und ich musste mir echt ein paar Tränen wegwischen. Ich bin wirklich total berührt. Ich finde, die müssen in die Welt! Nochmals ganz, ganz, ganz herzlichen Dank für diese tolle Idee, die grandiose Umsetzung und diese Sorgfalt und Liebe der SchülerInnen, die in den Trailern steckt. Ich bin völlig baff ...“

so Antje Wagner in ihrer letzten Mail an mich, Sonja Lang, Lehrerin für Psychologie und Pädagogik. Der Grund des Schreibens waren die Buchtrailer, die die Klassen 11 BGY Gesundheit und Soziales und der Leistungskurs Psychologie Stufe 12, gedreht haben. Nach der Lesung von Antje Wagner aus „Schattengesicht“ Ende Januar in der Schulbibliothek/-mediathek unserer Schule, hatten die Schüler_Innen den Auftrag in Kleingruppen Buchtrailer zu drehen. Buchtrailer sind, wie die bekannten Filmtrailer, nur dass sie eben auf das Buch neugierig machen und die Zuschauer zum Lesen anregen möchten. So begann nach der Lesung eine Phase, in der die Schüler_Innen sich, zuerst allein mit der Anfertigung eines Leseprotokolls, und dann gemeinsam in der Gruppe intensiv mit dem Buch beschäftigt haben. Einige Schüler_Innen berichteten, sie hätten noch nie ein Buch mehrmals gelesen, aber für den Dreh der Buchtrailer sei dies und auch die Anfertigung des Leseprotokolls wichtig gewesen. Nach der Vorarbeit ging es an die Konzeption des Drehbuchs und den Filmdreh. Hier mussten die Schüler/innen auch technische Hürden bei der Filmproduktion meistern. Das Ergebnis sind dreizehn, wie auch ich finde, kleine Kunstwerke. Und Antje Wagner bringt sie in die Welt unter diesem  LINK mehr....

Viel Spaß beim Anschauen!

Sonja Lang

Für das Team Schulbibliothek/-mediathek

P.S.: Auf Fragen und Rückmeldungen zu den Trailern und / oder der Trailerproduktion freue ich mich unter Sonja.lang@bbs-montabaur.de

Toller Erlös und gute Stimmung!

Die Ruanda-Aktion an unserer Schule war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg und hat allen viel Spaß gemacht.

Neben den traditionellen Ruanda-Brötchen fanden weitere Pausensnacks wie z.B. Wraps, Sandwichs, Pizza oder Laugenstangen regen Absatz.

Engagierte Schülerinnen und Schüler der BF2-Hauswirtschaft übernahmen im berufsbezogenen Unterricht die Planung, Steuerung und Auswertung dieser Verkaufsaktion als Unterrichtsprojekt. Sie wurden dabei von BF1-Klassen aus der Hauswirtschaft und vor allem von Bäckereifachverkäuferinnen und Köchen tatkräftig unterstützt. Die Gesamtorganisation lag bei Uta Kropp und Gereon Mering.

Auch das Erarbeiten von Informationen rund um das Land Ruanda und die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda hat die Lerner sehr interessiert und ihnen neue Perspektiven eröffnet.

Besonders gefallen haben den Schülerinnen und Schülern die Teamarbeit, das selbstständige Arbeiten, die gute Atmosphäre und nicht zuletzt der Einsatz für einen guten Zweck. Der Erlös in Höhe von 2.374,48 € geht an unsere Partnerschule Rwamiko.

Mit Terrine und Tarte zum Landessieg

Marie Weskott, Auszubildende zur Köchin im Hotel Schloss Montabaur und Schülerin der NaG16 an der BBS Montabaur, konnte am 9. April 2019 mit ihrem Menü, ihrem Können und ihrem Wissen die Jury überzeugen und gewann die DEHOGA-Landesmeisterschaften (Berufswettbewerb) in Bernkastel-Kues. 

Die Berechtigung zur Teilnahme am Landeswettbewerb hatte sich Frau Weskott im Februar bei den Regionalmeisterschaften in Koblenz mit einem hervorragenden 3-Gang-Menü und einem 1. Platz erkämpft. 

Aus einem Warenkorb mit vorgegebenen Pflichtkomponenten musste dieses Mal ein 4-Gang-Menü geplant und im Rahmen des praktischen Wettbewerbs umgesetzt werden. Frau Weskott konnte sich mit folgendem Menü gegen die Konkurrenz aus ganz Rheinland-Pfalz durchsetzen: 

Terrine vom Seeteufel mit Spinat, Steckrüben-Carpaccio, Dillcreme, Brioche
***
Klare Tomatenessenz mit Basilikum-Quark-Klößchen
***
Zweierlei von der Kalbshüfte mit Champignonrahmsauce, dazu glasierte Bohnen und Bärlauch-Gnocchi

***
Mandel-Rhabarbertarte mit Schokoladeneis


In jedem Gang wendete sie handwerklich anspruchsvolle Techniken an und unterstrich ihr Talent beim Kochen durch harmonisches Würzen und gekonntes Abschmecken ihrer Speisen. 

Ihre Leidenschaft für den Beruf zeigte sie auch durch ihre theoretischen Kenntnisse. Mit ihrem Wissen über Lebensmittel, deren technologischen Eigenschaften und ihren Warenwirtschaftskenntnissen ist sie auch in diesem Prüfungsbereich die Nummer 1 im Land. 

Frau Weskott hat damit die Fahrkarte zum Bundeswettbewerb im Oktober 2019 auf dem Petersberg bei Bonn gelöst.

Wir gratulieren Frau Weskott zu diesem Erfolg, wünschen ihr für die bevorstehende IHK-Abschlussprüfung alles Gute und drücken ihr die Daumen, dass ihr Engagement und ihre Leistungsbereitschaft mit einem Platz auf dem Treppchen beim Bundeswettbewerb belohnt werden.

Bild: Marie Weskott mit ihren Lehrerinnen Monika Haas-Schmidt und Andrea Petri

Spende an die Elterninitiative krebskranker Kinder in Koblenz (EIKKK e.V.)

Wie in den vergangen Jahren üblich, haben auch in 2018 zwei Klassen des Berufsvorbereitungsjahres der BBS Montabaur im Fachpraxisunterricht unterschiedliche Waren wie Dekorationsartikel aus Holz, Körperpflegeartikel (Badesalz, Lippenbalsam) oder selbstgebackene Plätzchen hergestellt. Diese wurden an zwei Tagen an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt Montabaurs verkauft.

Durch den Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt und dem „Resteverkauf“ im Lehrerzimmer konnte ein Gewinn von 500,- € erzielt werden, der an die Elterninitiative krebskranker Kinder in Koblenz gespendet wurde.

Anlässlich der Spendenübergabe informierten sich die Schüler über die Aufgaben der Elterninitiative, die über eine medizinische Betreuung hinaus die krebskranken Kinder und ihre Familien unterstützt. (Eine Beschreibung der EIKKK und deren Aufgaben ist auch auf der Homepage der EIKKK zu finden).

Herstellung und Verkauf erwiesen sich als wertvolle Herausforderungen, die nach den anfänglichen Schwierigkeiten und Zweifeln („das wird eh‘ nichts, wer kauft das schon…“) Planung und Durchhaltevermögen von den Schülern verlangten. Belohnt wurden die Mühen mit einem tollen Verkaufsergebnis und dem Gefühl anderen Menschen eine Freude zu bereiten.

Psychologische Spannung in der Schulbibliothek / -mediathek der BBS Montabaur

Die erste Autorenlesung in der neu konzipierten Schulbibliothek / -mediathek mit Antje Wagner war ein voller Erfolg - nicht nur bei den Lehrer_Innen, sondern auch bei vielen Schüler_Innen.

Schüler_Innen äußerten vorher, dass das jetzt bestimmt ein bisschen langweilig wird … 90 Minuten lang vorgelesen bekommen, ist bestimmt anstrengend. Und dann kam es doch ganz anders. Natürlich hat Antje Wagner auch vorgelesen, aber nicht nur, und langweilig war es dann doch nicht. Frau Wagner las lebendig, erweckte mit ihrer Stimme die Eigenheiten der Charaktere und Situationen, mit Gestik und Mimik unterstrich sie diese und baute Spannung auf.

 

Sie berichtete auch aus ihrem Leben als Schriftstellerin, einer der wenigen, die in Deutschland vom Schreiben und Lesen leben können. Interessant bot sie Einblicke in die Entstehung eines Covers und Titels, sie brachte den Zuhörer_Innen die Bücher rundum nahe.

In der BBS Montabaur fanden am 22.01.2019 drei Lesungen für das Berufliche Gymnasium Stufe 11 und 12 statt. Es war die erste Autorenlesung in der neuen Schulbibliothek / -mediathek, die eine für Lesungen und Veranstaltungen ideale Atmosphäre hat. Antje Wagner las einmal aus „Hyde“, ihrem aktuellen Roman, und dem gerade wieder aufgelegten „Schattengesicht“. Gefördert wurde die Veranstaltung durch den Friedrich-Bödecker-Kreis und das Ministerium für Bildung, denen wir als Veranstalter dafür sehr dankbar sind. Im Anschluss an die Lesung werden die Hälfte der Schüler/inne das Buch „Schattengesicht“ im Psychologieunterricht lesen und in Kleingruppen Buchtrailer drehen. Buchtrailer sind wie Filmtrailer, nur für Bücher, wir möchten die Zuschauer_Innen auf das Buch neugierig machen. Frau Wagner ist schon sehr gespannt auf die Ergebnisse der Schüler_Iinnen und hat uns versprochen, eine Rückmeldung zu den Werken zu geben.

 

Ein Schüler berichtet, er habe sich noch nie Geld geliehen, um ein Buch zu kaufen. Doch an dem Tag der Lesung war es dann soweit. Frau Querbach von der Buchhandlung reuffel bot Bücher von Antje Wagner vor Ort an, so dass diese auch noch von der Autorin signiert werden konnten. Ein schönes Andenken an einen Morgen, der doch ganz anders war als gedacht.

Die nächste Lesung, für Januar 2020, ist bereits in Planung. Es kommt der Autor Stefan Gemmel, den Frau Wagner als „Rampensau“ bezeichnete. Er hält den Weltrekord im Lesen vor großem Publikum mit über 5000 Zuhörer_Innen 2018 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt. Wir dürfen also wieder gespannt sein.

Sonja Lang für das Team Schulbibliothek / -mediathek

Spannende Gespräche beim Berufsinformationstag

Der 09.11.2018 schien erst einmal kein besonderer Freitag zu werden. Allenfalls gewürzt durch eine frühmorgendliche Chemie-Klausur, stand jedoch am Ende des Schultages für uns, die BOS1T/W18, die Werbung für unsere Schule am Berufsinformationstag an.

Die Veranstaltung, die mittlerweile von vier Realschulen plus organisiert wird, fand erstmals in den beiden Kreissporthallen der Stadt Montabaur statt und lockte zahlreiche junge Leute an, die ihren Weg in die Arbeitswelt suchten.

Unsere Klasse verbrachte die Tage und Wochen zuvor viel Zeit mit der Vorbereitung und dem Aufbau unseres Standes sowie mit der Frage: „Wie stellt man jungen Leuten die BOS1 als attraktive Möglichkeit vor, um nach abgeschlossener Ausbildung sein Fachabitur zu erlangen?“

Keine einfache Frage, hatte doch jeder von uns seine eigene Motivation nach der Ausbildung mit der BOS 1 zu beginnen. Doch spätestens auf der Messe, in Gesprächen mit den motivierten Schülerinnen und Schülern unserer Nachbarschulen, wurde uns allen klar, dass genau das die BOS1 so lohnenswert macht. Sie ist ein Türöffner zu verschiedensten Weiterbildungsmöglichkeiten, bei der die praktische Erfahrung durch die Ausbildung als Fundament dient.

Unser Stand wurde durchweg positiv aufgenommen. Manche Besucher versuchten sich an praktischen Aufgaben wie dem Zeichnen eines Grundrisses im Bauzeichner-Bereich, andere erkundigten sich über die durch verschiedenste Requisiten ausgestatteten Tische der Hotelfachfrauen oder Zahnmedizinischen Fachangestellten und wieder andere erfreuten sich über die Preise unseres Gewinnspiels.

Nach einem anstrengenden Tag machte sich dann auch eine gewisse Zufriedenheit breit, einigen jungen Menschen vielleicht eine Hilfe auf dem weiteren Bildungsweg gewesen zu sein. Für uns zeichnet sich nun langsam ein Ende dieses Weges ab und jeder hat schon seinen eigenen Plan für die Zukunft.

Der Berufsinformationstag ist hoffentlich auch weiterhin ein Ort, an dem für viele diese Zukunft Gestalt annehmen kann.

Philipp Leyendecker, BOS 1 T/W 18

Bildquelle: WW-Post

Leitet das drucken dieser Seite ein